Auf Tasche: Taschenkarte mit nützlichen Schemata für Führungskräfte
Man kann nicht immer alles aus dem Stegreif wissen. Dafür gibt es Taschenkarten und so eine möchte ich Euch hier vorstellen.
Man kann nicht immer alles aus dem Stegreif wissen. Dafür gibt es Taschenkarten und so eine möchte ich Euch hier vorstellen.
Wir strukturieren unseren Führungsvorgang, um auch in unübersichtlichen Lagen nicht den Faden zu verlieren. Wir strukturieren Befehle, um mit Auftrag zu führen. Wir strukturieren Meldungen, um beim Informationstransfer nichts zu vergessen. Kurzum: wir integrieren Struktur um Komplexität im Einsatz zu meistern. Da ist es nur konsequent, auch weitere Kommunikationsformen mit einem festen Schema zu verknüpfen. Dazu möchte ich Euch zwei Anregungen geben: den Lagevortrag und die Lagebesprechung.
Habt Ihr manchmal das Gefühl, bei der Befehlsausgabe nicht selbstsicher genug aufzutreten oder fürchtet, etwas zu vergessen? Schemata haben den hilfreichen Nebeneffekt, diesen Problemen vorzubeugen. Die eigentliche Bereicherung liegt jedoch woanders: wenn Ihr Euch an den hier vorgestellten Befehlsformen orientiert, werdet Ihr erfolgreich mit Auftragstaktik führen und Einsatzlagen flexibler bewältigen können.
Die Planung kommt nach der Lagefeststellung durch Erkundung oder Kontrolle, besteht aus einer Beurteilung, in der man Vor- und Nachteile abwägen soll, und einem Entschluss, von dem dann nur in Ausnahmefällen abgewichen werden darf.Wesentlich mehr lässt sich nicht aus den wenigen Seiten herleiten, die uns die Dienstvorschriften zu diesem Thema mit auf den Weg geben. Hat man allerdings alle benötigten Informationen zusammengetragen, prägt diese Phase im Wesentlichen das weitere Handeln der Einsatzkräfte. Sie ist sozusagen der Brutkasten für das Vorgehen der Schaden- und Gefahrenabwehr.
“Die Einsatzleiterin oder der Einsatzleiter muss zur Gefahrenabwehr die richtigen Mittel zur richtigen Zeit am richtigen Ort einsetzen” (SKK, 2000, S.25). Das spiegelt genau den Dreiklang der Führung wieder, bei dem Kräfte, Raum und Zeit im Zentrum stehen. Ich möchte das Bild noch um Informationen ergänzen, die das ganze Konstrukt maßgeblich beeinflussen. Kräfte können nur so gut nach Raum und Zeit koordiniert werden, wie die Informationen darüber sind, die dem Einsatzleiter oder der Einsatzleiterin zur Verfügung stehen.
Um erfolgreich mit Auftragstaktik führen zu können, sollte vor der eigentlichen Lagefeststellung ein wesentlicher Schritt nicht fehlen: die Auftragsauswertung. Wie Ihr sie nicht nur im Einsatz, sondern auch im Dienstalltag anwenden könnt, erfahrt Ihr hier.
Wir kennen ihn als Grundbaustein jeder FÜhrungskräfteausbildung: den Führungsvorgang. Wo kommt er her, worauf basiert er, gibt es Unterschiede in den einzelnen Hilfsorganisationen und wie gilt es ihn anzuwenden? In diesem Beitrag möchte ich einmal den Prozess in seiner Gesamtheit darstellen, in Folgebeiträgen werde ich dann näher auf die einzelnen Phasen eingehen.
Was sollte eine Leitungs- oder Führungskraft in Ihre Einsatztasche packen? Hier erfahrt Ihr, was ich in der Regel dabei habe und warum!
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